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NATO-Beschluß zu Afghanistan

Brüssel. Von 2015 an will die NATO angeblich keine Kampfeinsätze in Afghanistan mehr führen. Statt dessen will man die insgesamt 352000 afghanischen Sicherheitskräfte, darunter 183000 Soldaten, ausbilden und beraten. Das erklärte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen am Mittwoch in Brüssel nach einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister. Zuvor hatten die Minister ein Einsatzkonzept für die internationale Militärpräsenz in Afghanistan nach dem Auslaufen des Kampfeinsatzes in zwei Jahren beschlossen. Über die Größe des neuen Einsatzes wurde noch nicht entschieden. Deutschland ist bisher das einzige Land, das bereits Zahlen genannt hat: Die Bundesregierung plant die Entsendung von 600 bis 800 Soldaten. Unklar blieb, wie groß der Anteil von Kampfsoldaten an der Gesamtzahl der künftigen NATO-Militärpräsenz sein wird. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2013, Seite 1, Ausland

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