Zum Inhalt der Seite

UN-Eingreiftruppe im Kongo angekommen

Addis Abeba/Kinshasa. Die ersten 870 Soldaten der neuen Eingreiftruppe für die DR Kongo haben im Osten des zentralafrikanischen Landes ihren Dienst aufgenommen. Das gaben die UN am Montag in New York bekannt. Das überwiegend aus Südafrikanern und Tansaniern zusammengesetzte Kontingent soll in den nächsten Wochen auf 3000 Militärs anwachsen. Die neue UN-Truppe ist im Gegensatz zur bereits im Land befindlichen 19000 Soldaten starken Blauhelm-Mis­sion MONUSCO mit einem klaren Kampfauftrag ausgestattet. Sie soll offensiv gegen Rebellen vorgehen und die rohstoffreichen umkämpften Gebiete nahe der Grenzen mit Uganda, Ruanda und Burundi unter Kontrolle bringen. Der UN-Sicherheitsrat hatte die Mission im März beschlossen. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.06.2013, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!