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Keine Akteneinsicht im Mordfall Bektas

Berlin. Die »Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.« will mit monatlichen Mahnwachen den Druck auf die Ermittlungsbehörden erhöhen. Jeweils am fünften des Monats soll ab Mittwoch an wechselnden Orten in Berlin an den am 5. April 2012 im Bezirk Neukölln erschossenen Burak Bektas erinnert werden, gab die Initiative am Donnerstag abend bekannt. Im Auftrag von Angehörigen habe der aus dem NSU-Verfahren bekannte Nebenklageanwalt Yavuz Narin vor über einem Monat Akteneinsicht beantragt, um Rassismus als mögliches Tatmotiv zu prüfen. Die Ermittlungsbehörden zögerten jedoch die Herausgabe hinaus. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft wollte dies am Freitag gegenüber jW nicht kommentieren. (jW)

Erste Mahnwache: 5. Juni 2013, 15 bis 18 Uhr Gropiuspassagen, Berlin-Rudow
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2013, Seite 5, Inland

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