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Myanmar: Unruhen erneut ausgebrochen

Yangon. In Myanmar sind erneut Unruhen ausgebrochen. In Lashio, der Hauptstadt der Shan-Region, wurden eine Moschee, eine Schule und mehrere Häuser niedergebrannt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Niemand sei ums Leben gekommen. Am Dienstag abend wurde eine Ausgangssperre verhängt. »Wir mußten den aufgebrachten Mob unter Kontrolle bringen«, sagte der Sprecher. Die Unruhen begannen ersten Angaben zufolge, weil Buddhisten einen Muslim beschuldigten, eine Frau angezündet zu haben. In den vergangenen 14 Monaten ist es in dem Land mehrfach zu Zusammenstößen zwischen Angehörigen beider Religionsgruppen gekommen. Es gab mehr als 150 Tote, die meisten davon Muslime. In der Rakhine-Region wurden 125000 Angehörige der muslimischen Rohingya-Minderheit aus ihren Häusern vertrieben.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.05.2013, Seite 6, Ausland

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