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10.05.2013
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Tarifstreit der Kirchen: Einigung in Sicht
Hannover. Im Streit um die Bezahlung der 1,3 Millionen Beschäftigten der Kirchen bahnt sich in Niedersachsen eine bundesweit wegweisende Verständigung an. Kirchen und Gewerkschaften wollen künftig Tarifverträge schließen, die die Interessen beider Seiten berücksichtigen, teilte die Diakonie am Donnerstag in Hannover mit. Ziel sei es, auch die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege für einen Flächentarifvertrag zu gewinnen, um Lohndumping in der Branche geschlossen entgegenzutreten. Hintergrund ist der Streit um den Sonderweg der Kirchen im Arbeitsrecht, den sogenannten dritten Weg. Die Bezahlung wurde bisher nicht in Tarifverhandlungen mit Gewerkschaften festgelegt, sondern in Kommissionen. Ein Streikrecht gab es nicht. Diese Praxis hatte das Bundesarbeitsgericht 2012 im Grundsatz bestätigt, aber eine bessere Beteiligung der Gewerkschaften angemahnt. (dpa/jW)
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