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24.04.2013
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Timoschenko-Prozeß erneut vertagt
Kiew. Zum 19. Mal hat ein ukrainisches Gericht den Prozeß gegen die inhaftierte Oppositionsführerin Julia Timoschenko vertagt. Die Exregierungschefin verweigert unter Verweis auf ihren schlechten Gesundheitszustand weiter die Teilnahme an dem Verfahren wegen Steuerhinterziehung und Veruntreuung. Der Richter verschob den Prozeß daraufhin auf den 21. Mai, wie Medien am Dienstag berichteten. Vor dem Gericht in der ostukrainischen Stadt Charkow demonstrierten Hunderte Gegner und Anhänger der Politikerin. Timoschenko sitzt wegen Amtsmißbrauchs derzeit eine siebenjährige Haftstrafe ab. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zudem wegen Auftragsmordes gegen die 52jährige, die alle Vorwürfe als politisch motiviert zurückweist. (dpa/jW)
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