Zum Inhalt der Seite

Polen: Gedenken an Kämpfer aus Ghetto

Warschau. Die Abgeordneten des polnischen Parlaments haben am Mittwoch der Kämpfer des Aufstands im Warschauer Ghetto vor 70 Jahren gedacht. »Der Aufstand war ein heldenhafter Versuch des bewaffneten Widerstands gegen den Plan der endgültigen Liquidation des Ghettos«, heißt es in einer Entschließung der Parlamentarier. Die Aufständischen hätten die menschliche Würde verteidigt und mit ihrem Kampf auch gegen die Gleichgültigkeit der Welt angesichts des Holocaust protestiert. Den Opfern und Kämpfern des Aufstands gebühre die »Bewunderung, Erinnerung und der Respekt der nachfolgenden Generationen.« Der Warschauer Ghettoaufstand begann am 19. April 1943 und dauerte bis zum 16. Mai. Derzeit laufen in Warschau die Vorbereitungen für die Gedenkfeiern zum 70. Jahrestag an diesem Freitag. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2013, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!