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Künstlersozialkasse auf der Kippe

Berlin. Viele freie Journalisten müssen sich Sorgen um ihre Sozialversicherung machen: Die Künstlersozialkass (KSK), über die sie Krankenkassen- und Rentenbeiträge entrichten, steht einem Bericht der DJV-Zeitschrift journalist zufolge auf der Kippe. Grund dafür sei, daß immer weniger Unternehmen und Einrichtungen ihren Anteil an der Finanzierung der Kasse leisten. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wolle darum die Deutsche Rentenversicherung dazu verdonnern, die KSK-Beiträge von »Verwertern« mit zu kontrollieren. Gemeint sind Verlage oder Theater, die freischaffende Künstler oder Journalisten beschäftigen. (meedia/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2013, Seite 15, Medien

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