Zum Inhalt der Seite

Fußball-Randspalte

Profil Schmadtke

Hannover. Jörg Schmadtke ist nur noch bis Freitag Geschäftsführer von Hannover 96. Er hat sich am Mittwoch mit Klubchef Martin Kind nach dessen Angaben »einvernehmlich auf die Freistellung verständigt«. Schmadtke soll mit Trainer Mirko Slomka nur noch per E-Mail zu tun gehabt haben. In den knappen vier Jahren seines Wirkens an der Leine zogen die grauen 96er mit glanzvollen Neuzugängen wie Mame Diouf oder Didier Ya Konan zweimal in den Europacup ein, erreichten 2012 sogar das Viertelfinale. Bei der Suche nach einem Nachfolger will der Hörgerätemonopolist Kind nun »das Profil von Jörg Schmadtke übernehmen«. (sid/jW)

Über die Verhältnisse

Cardiff. Der walisische Verein Cardiff City kehrt nach 51 Jahren in die Premiere League zurück. Den »Bluebirds« reichte ein 0:0 gegen Charlton für den Erstligaaufstieg, weil der Tabellendritte Watford bei Millwall verlor. Erstmals seit der Liga-Gründung 1888 werden damit zwei Teams aus Wales in Englands höchster Spielklasse antreten, Cardiff und Swansea City. Das Aufeinandertreffen hat als »South Wales Derby« Tradition seit 1912. Carwyn Jones, Regierungschef von Wales, twitterte, daß Wales mit zwei Premier-League-Klubs nun »eigentlich über seinen Verhältnissen« lebe. Den Aufstieg verdankt Cardiff seinem Besitzer Vincent Tan. Vor der Saison hatte der Milliardär aus Malaysia den Haß der Fans genährt, indem er die Vereinsfarben von Blau in Rot ändern und den historischen blauen Vogel im Vereinswappen durch einen Drachen ersetzen ließ. Für die kommende Saison hat Tan Ausgaben von »20 bis 25 Millionen Pfund« eingeplant. (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2013, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!