Zum Inhalt der Seite

Hungerstreik in Guantanamo

Washington. Mit einem Hungerstreik wehren sich Insassen des Gefangenenlager Guantanamo auf der US-Militärbasis auf Kuba seit sieben Wochen gegen die Haftbedingungen. Der Protest sei »beispiellos in seinem Umfang, seiner Dauer und seiner Entschlossenheit«, sagt Anwalt David Remes, der 15 streikende Gefangene vertritt. Die Leitung des Gefangenenlagers räumt eine steigende Zahl von Hungerstreikenden ein. Vergangenen Freitag hätten 26 Insassen die Nahrungsaufnahme verweigert, sagte ein Sprecher. Eine Gruppe von Anwälten erklärt dagegen, daß die Mehrheit der 166 Gefangenen in den Hungerstreik getreten sei.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 27.03.2013, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!