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IG BAU für Wahlrecht ab 16

Frankfurt am Main. Die IG BAU setzt sich für die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre ein. »Junge Menschen übernehmen in der Ausbildung Pflichten. Sie müssen deshalb auch das Recht erhalten, mit ihrer Wahlstimme die Situation, in der sie leben, mitzubestimmen«, sagte der stellvertretende IG-BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger anläßlich der IG-BAU-Bundesjugendkonferenz Ende vergangener Woche. Nach einer Befragung befürchten mehr als 80 Prozent der Auszubildenden in den Branchen der IG BAU, mit ihrer Arbeit keine Familie ernähren zu können. Trotz ihrer Jugend sorgen sich die jungen Beschäftigten darum, daß sie am Ende ihres kaum begonnenen Arbeitslebens in Altersarmut abrutschen werden. »Nur mit einem Wahlrecht können junge Beschäftigte die Politik beeinflussen und dazu beitragen, daß ihre Interessen nicht übergangen werden«, betonte Feiger. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2013, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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