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Kurs auf Vergleich im Libor-Skandal

Frankfurt am Main. Im Skandal um die Manipulation von Zinssätzen diskutieren die betroffenen Geldhäuser nach Worten von Deutsche-Bank-Kochef Anshu Jain über einen branchenweiten Vergleich. Dabei gehe es aber nur um die Beilegung möglicher zivilrechtlicher Ansprüche, nicht um die aufsichtsrechtlichen Ermittlungen. Ob es am Ende dazu komme, sei völlig offen.

Weltweit stehen mehr als ein Dutzend Geldhäuser im Verdacht, Referenzsätze wie den Libor oder den Euribor zu ihren Gunsten manipuliert zu haben. Auf diesen Zinsen beruhen Finanztransaktionen im Volumen von mehreren Billionen Dollar. Neben den Aufsehern haben Finanzfirmen weltweit Klagen gegen die betroffenen Geldins­titute eingereicht, darunter auch gegen die Deutsche Bank.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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