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Selbstmordanschlag in Mogadischu

Mogadischu. In der somalischen Hauptstadt Mogadischu hat sich am Dienstag ein Selbstmordattentäter in der Nähe des Präsidentenpalastes in die Luft gesprengt und dabei zwei Wachsoldaten mit in den Tod gerissen. Einer sei sofort tot gewesen, ein zweiter später seinen Verletzungen erlegen, sagte ein Soldat der Palastwache der Nachrichtenagentur Reuters. Der Attentäter galt als Abtrünniger der Al-Schabaab. Er hatte nach den Worten der Wachsoldaten gültige Papiere und hielt sich öfter an dem Platz auf. Bei einer Routinekontrolle am Dienstag sei seine Sprengstoffweste entdeckt worden. Die Soldaten hätten vergeblich versucht, ihn an der Zündung zu hindern. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2013, Seite 6, Ausland

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