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Fußballspalte

Hand verlassen

Frankfurt am Main. Nach dem Pyroeklat in Leverkusen haben sich verschiedene Fangruppen von Eintracht Frankfurt von ihren Ultrakollegen distanziert. Der »Nordwestkurven-Rat«, ein Zusammenschluß von Fangruppen, gab bekannt, man habe sich »seit jeher dafür eingesetzt und geworben, daß als Minimalkonsens zum Thema Pyrotechnik zumindest alles, was die Hand verläßt, unmißverständlich geächtet und verhindert wird. Wir müssen leider feststellen, daß dieser Konsens bisher nicht erreicht wurde.« Eintracht-Kapitän Pirmin Schwegler sagte in der hr-Sportsendung »Heimspiel!«: Bei einem möglichen Geisterspiel, das als Strafe durch den DFB droht, sei »jeder ein Verlierer«. Es sei traurig, daß »wir wieder so weit sind, über so etwas reden zu müssen«. (sid/jW)

Streik

Santiago de Chile. Der für Freitag angesetzte Start der chilenischen Fußballmeisterschaft ist gefährdet. Nach Absprache mit den Profiklubs der ersten Liga hat sich die Spielervereinigung Sifup wegen ausstehender Zahlungen zu einem Streik entschlossen. Neben der Auszahlung der Gehälter fordert die Spielervereinigung, daß die Zahl der Reservespieler wieder von fünf auf sieben aufgestockt wird.

(sid/jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.01.2013, Seite 16, Sport

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