-
16.01.2013
- → Antifaschismus
Eine Straße für Halit Yozgat
Darmstadt. Antifaschisten in Darmstadt wollen die Hindenburgstraße am Jahrestag der Machtübertragung in Halit-Yozgat-Straße umbenennen. Yozgat war 21 Jahre alt, als er 2006 in seinem Internetcafe in der Kasseler Innenstadt durch zwei gezielte Pistolenschüsse ermordet wurde. Er war das neunte Opfer der rechten Terrorzelle »Nationalsozialistischer Untergrund«. »Um ihm als Opfer des NSU zu gedenken, wollen wir symbolisch die Hindenburgstraße nach ihm umbenennen«, so das Bündnis Südhessen gegen rechts. »Paul von Hindenburg war ein Vertreter des völkischen Nationalismus, des Militarismus, der Kriegstreiberei, und er ermöglichte Hitler die Machtergreifung«.
(jW)
(jW)
30. Januar 2013, 17 Uhr, Luisenplatz, Darmstadt
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Antifaschismus