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Fußball-Randspalte

Doppelpunkt

Kassel. Am Samstag fanden sich Fans von mehr als 50 verschiedenen Vereinen ein, um den Einfluß der Kampagne »12doppelpunkt12« auszuwerten und zu diskutieren. Dies sei der entsprechenden Erklärung entnommen: »Die Entscheidungen vieler Vereinsfunktionäre und der DFL am 12. Dezember haben (…) gezeigt, wie wenig auf die Fußballfangemeinschaft Rücksicht genommen wird (…) Wir werden uns immer gegen Vollkontrollen und die Beschneidung von Gästekontingenten stellen und gegebenenfalls mit Protest, Kreativität und Aufklärung gegen derlei Repressalien agieren.«

(jW)

Ansichten eines ­Absteigers

Fürth. Trainer Mike Büskens vom Fußball-Bundesligisten SpVgg Greuther Fürth warnt vor dem Verlust grundlegender Umgangsformen im Sport. Der 44jährige zeigte sich zudem verwundert darüber, daß er einen Fair-Play-Preis erhalten hat, weil er seinen Gegnern vor dem Spiel die Hand zu schütteln pflegt. »Eigentlich ist das doch eine Selbstverständlichkeit: Ich begrüße alle Leute – und dafür kriege ich eine Medaille«, so Büskens. Schockiert war Büskens über den tödlichen Angriff auf einen Linienrichter in den Niederlanden: »Das ist doch wirklich Wahnsinn, daß wir so einen Werteverlust haben, daß einem Schiedsrichter ein körperlicher Schaden zugefügt wird, der zum Tode führt.«
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(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2013, Seite 16, Sport

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