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Hugo Chávez geht es besser

Aragua. Dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez geht es nach der Krebsoperation vom Dienstag offenbar besser. Sein Zustand habe sich von »stabil« zu »positiv« verbessert, sagte Vizepräsident Nicolás Maduro am Donnerstag abend (Ortszeit) bei einer Wahlkampfkundgebung in Aragua. Zugleich räumte er ein, daß es bei dem sechsstündigen Eingriff zu Komplikationen gekommen sei. Eine Blutung habe jedoch schnell gestoppt werden können. »Auf dieser Grundlage können wir eine zunehmende Genesung des Comandante Hugo Chávez diagnostizieren«, sagte Maduro.

Mit erhobener Faust legte er einen Schwur ab: »Niemals werden wir das Volk Venezuelas verraten!« Zuvor hatte er über Versuche des Unternehmerverbandes Fedecámaras berichtet, der »jetzt, wo Chávez weg ist« von der Regierung »Dollars« verlangt habe. Sie würden keine »Dollars«, sondern »dolores de cabeza« (Kopfschmerzen) bekommen, versicherte Maduro: »Unser Volk wird niemals zulassen, daß die Bourgeoisie es wieder ausbeutet«, rief der frühere Gewerkschafter aus. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2012, Seite 6, Ausland

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