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Feministische Kritik am Kapitalismus

Düsseldorf. Die Zeitschrift Wir Frauen widmet sich im Schwerpunkt ihrer soeben erschienenen letzten Ausgabe dieses Jahres unter dem Motto »Capitalism kills love« alternativer und feministischer Wirtschaftspolitik. Zu den Beiträgen gehört eine Kurzfassung des Hintergrundpapiers von Adelheid Biesecker, Christa Wichterich und Uta von Winterfeld über feministische Perspektiven zu den Themen Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität. Anna Schiff stellt Strategien des geschlechtsspezifischen Marketings vor, und Melanie Stitz berichtet von einer Tagung über Zwangsarbeit, Menschenhandel, Arbeitsausbeutung und »neues Sklaventum«, ausdrücklich mit Blick auf die Folgen für Frauen wie Männer. Am Ansatz des Blattes, gesamtgesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen und sie umfassend, aber unter Berücksichtigung von Geschlechterverhältnissen, zu behandeln, soll sich auch künftig nichts ändern. Das teilte das ehrenamtlich arbeitende Redaktionskollektiv mit, nachdem es Kritik an dieser Herangehensweise gegeben hatte. Wir Frauen verstehe sich als »Forum für Frauenpositionen« allgemein, auch, wenn es in den Beiträgen nicht um »Geschlechterverhältnisse im engeren Sinne« gehe.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2012, Seite 15, Feminismus

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