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Minenkonflikt friedlich lösen

Monywa. Nach der brutalen Niederschlagung von Protesten gegen ein geplantes chinesisches Bergwerk im Norden Myanmars hat sich Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi in den Konflikt eingeschaltet. Suu Kyi traf am Freitag örtliche Polizeivertreter und wollte später mit betroffenen Anwohnern der Kupfermine sprechen. Bereits am Donnerstag war die Abgeordnete der Partei Nationale Liga für Demokratie mit Vertretern des chinesischen Minenbetreibers Wanbao zusammengekommen. Suu Kyi sagte, sie wolle eine »friedliche« Lösung des Konflikts vermitteln. Wenige Stunden zuvor waren Sicherheitskräfte massiv gegen zu dieser Zeit schlafende Demonstranten vorgegangen. Menschenrechtsaktivisten berichteten von mehr als 100 Verletzten, darunter einige Mönche. Viele Menschen erlitten demnach bei dem Einsatz Verbrennungen, wobei unklar war, wodurch diese verursacht worden waren. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2012, Seite 6, Ausland

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