-
22.11.2012
- → Medien
Weniger Staatsnähe im SWR-Rundfunkrat
Mainz. Der Südwestrundfunk (SWR) soll politisch unabhängiger werden. »Vertreter der Landesregierungen werden nicht mehr dem Rundfunkrat angehören«, sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) am Dienstag in Mainz bei der Vorstellung des Entwurfs für einen neuen SWR-Staatsvertrag. Insgesamt solle die Gremienarbeit transparenter werden, etwa durch öffentliche Sitzungen des Rundfunkrats.
Der freie Platz für Rheinland-Pfalz werde von einem Vertreter der Sinti und Roma übernommen, kündigte Beck an. Laut der baden-württembergischen Staatsministerin Silke Krebs (Grüne) erhalten auch muslimische Verbände einen Platz in dem Gremium, die christlichen Kirchen hingegen sollen einen Platz verlieren. (dapd/jW)
Der freie Platz für Rheinland-Pfalz werde von einem Vertreter der Sinti und Roma übernommen, kündigte Beck an. Laut der baden-württembergischen Staatsministerin Silke Krebs (Grüne) erhalten auch muslimische Verbände einen Platz in dem Gremium, die christlichen Kirchen hingegen sollen einen Platz verlieren. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Medien