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Ver.di kritisiert Übergriff auf Journalisten

Frankfurt/Main. Die der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di angeschlossene Deutsche Journalisten-Union (DJU) hat einen Polizeieinsatz in Wiesbaden scharf kritisiert. Das Vorgehen von Polizisten gegen einen freien Journalisten am 29. Oktober im Wiesbadener Hauptbahnhof sei »völlig unangemessen« und stelle einen schweren Verstoß gegen die grundgesetzlich geschützte Pressefreiheit dar, heißt es in einer ver.di-Mitteilung vom Mittwoch. Demnach hatte ein Fotograf einen groben Übergriff auf eine Schwarzfahrerin dokumentieren wollen und war darauf von der Polizei selbst gepackt und in ein Dienstzimmer gebracht worden, obwohl er sich als Journalist ausweisen konnte. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2012, Seite 2, Inland

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