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Neue Vorwürfe gegen Tepco

Iwaki. Ein Mitglied eines Spezialteams im havarierten Atomkraftwerk Fukushima hat schwere Vorwürfe gegen die Betreibergesellschaft Tepco erhoben. Kurz nach der Atomkatastrophe in Fukushima im März 2011 hat der Konzern nach Aussage eines Arbeiters eine sechsköpfige Gruppe ohne ausreichende Schutzmaßnahmen in stark radioaktiv verseuchtem Wasser arbeiten lassen. Das Unternehmen habe die tatsächliche Gefahr verschwiegen und keine adäquate Ausrüstung bereitgestellt, sagte der Mann in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP. Am Dienstag reichte er in Tokio eine Beschwerde gegen Tepco ein und forderte Schadenersatz. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2012, Seite 7, Ausland

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