Zum Inhalt der Seite

Tote bei Kämpfen in Libyen

Wadi Dinar. Bei Kämpfen um eine ehemalige Hochburg von Anhängern Muammar Al-Ghaddafis sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten in Bani Walid seien 22 Anhänger einer regierungsnahen Miliz, meldete die staatliche Nachrichtenagentur LANA. Weitere 200 Milizionäre seien bei den seit fünf Tagen andauernden Gefechten in der rund 140 Kilometer südöstlich von Tripolis gelegenen Stadt verletzt worden. Ein Sprecher von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich über die wachsende Zahl von Opfern in der Bevölkerung alarmiert. Die Kämpfe konzentrierten sich am Sonntag auf die Randgebiete Bani Walids, sagte ein Anwohner telefonisch. Zudem gebe es Berichte über weitere Todesopfer. In Tripolis demonstrierten derweil rund 200 Menschen vor dem Parlament für ein Ende der Kämpfe. Die Kundgebung wurde allerdings gewaltsam von Einheiten der Streitkräfte aufgelöst.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2012, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!