-
23.10.2012
- → Ausland
Südkorea verhindert Flugblattaktion
Paju. Südkoreanische Soldaten und Bereitschaftspolizisten haben am Montag eine Gruppe von Aktivisten an einer Flugblattaktion gegen Nordkorea gehindert. Diese wollten nahe der Grenzstadt Paju, 60 Kilometer nördlich der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, von einem Park aus Zehntausende Flugblätter an Ballons über die Grenze schicken. Die Einsatzkräfte riegelten die Startstelle weiträumig ab. Ein Polizeibeamter sagte, der Park bleibe aus Sicherheitsgründen solange gesperrt, bis die 50 Aktivisten ihren Plan aufgäben. Nordkorea hatte am Freitag mit militärischer Vergeltung gedroht, sollten die Aktivisten ihre Ankündigung wahrmachen.
Unterdessen hat Südkorea für Mittwoch ein großangelegtes Militärmanöver angekündigt. An der einwöchigen Übung unter Beteiligung von US-Truppen sind 240000 Soldaten aller Waffengattungen beteiligt. Die USA haben 28500 Soldaten im Süden stationiert. (AFP/jW)
Unterdessen hat Südkorea für Mittwoch ein großangelegtes Militärmanöver angekündigt. An der einwöchigen Übung unter Beteiligung von US-Truppen sind 240000 Soldaten aller Waffengattungen beteiligt. Die USA haben 28500 Soldaten im Süden stationiert. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland