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Südsudan: Amnesty will Untersuchung

Nairobi. Amnesty International hat die Regierung des Südsudan aufgefordert, die »schockierenden Verbrechen gegen die Menschenrechte« durch Angehörige der Streitkräfte im Bundesstaat Jonglei zu untersuchen. Wie die Organisation am Dienstag erklärte, werden die Soldaten verdächtigt, sich während einer Entwaffnungskampagne des Mordes, der Folter und der Vergewaltigung schuldig gemacht zu haben. Die Streitkräfte waren nach Jonglei geschickt worden, nachdem dort in der Region Pibor Ende Dezember rund 8000 Kämpfer der Lou Nuer Dörfer der rivalisierenden Murle angegriffen hatten. Nach UN-Angaben wurden dabei fast 900 Menschen getötet, zahlreiche Dörfer wurden zerstört, Frauen und Kinder entführt und Tiere geraubt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.10.2012, Seite 6, Ausland

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