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BayernLB will Schadenersatz

München. Die Bayerische Landesbank prüft nach der Verurteilung ihres früheren Vorstands Gerhard Gribkowsky Schadenersatzansprüche gegen Formel-1-Boß Bernard Ecclestone. Dafür sei Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft München beantragt worden, erklärte ein Banksprecher am Montag.

Das Landgericht München hatte Gribkowsky wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Manager hatte Ecclestone beim Verkauf der Formel-1-Rechte der BayernLB auf Kosten der Bank 66 Millionen Dollar zugeschanzt, davon 41 Millionen Dollar als Provision. Insgesamt flossen dann 44 Millionen Dollar als Schmiergeld zurück an Gribkowsky.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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