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Korruptionsvorwürfe werden untersucht

Islamabad. Die pakistanische Regierung will sich nach monatelangem Zögern nun doch um eine Wiederaufnahme der Ermittlungen zu den schon länger bestehenden Korruptions­vorwürfen gegen Präsident Asif Ali Zardari bemühen. Das kündigte Ministerpräsident Raja Pervaiz Ashraf am Dienstag an. Er kommt damit einer Forderung des Obersten Gerichts des Landes nach und entschärft einen Konflikt, der das politische System Pakistans erschüttert und zur Absetzung des letzten Regierungschefs geführt hatte. Die Entscheidung dürfte keine unmittelbaren Folgen für Zardari haben, da er als Staatsoberhaupt in der Schweiz, wo der Fall anhängig ist, Immunität genießt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2012, Seite 6, Ausland

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