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Prostitution soll reglementiert werden

München. In der Union gibt es Pläne, das Prostitutionsgesetz zu verschärfen. »Es ist absurd, wenn eine Gaststätte strengeren Anforderungen unterliegt als ein Bordellbetrieb«, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Fraktion im Bundestag, Günter Krings (CDU) laut Vorabmeldung vom Sonntag dem Focus. In der Praxis habe sich das rot-grüne Prostitutionsgesetz von 2002 als Fehlschlag erwiesen. Der CSU-Innenpolitiker Hans-Peter Uhl wirbt dem Bericht zufolge dafür, daß die Erlaubnis zur Prostitution erst ab 21 Jahren gegeben wird. Auch dringt er demnach auf eine »Erlaubnispflicht für Prostitutionsstätten«.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.09.2012, Seite 5, Inland

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