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Exportaufträge brechen ein

Berlin. Die Aufträge der export­orientierten deutschen Unternehmen sind wegen der europäischen Staatsschuldenkrise und der globalen Konjunkturschwäche im August so stark gefallen wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. »Besonders markant ging die Zahl der Bestellungen aus Südeuropa zurück«, teilte der Datendienstleister Markit am Montag auf Basis einer Umfrage bei 500 Industrieunternehmen mit. Schon im ersten Halbjahr waren die Ausfuhren nach Portugal um 14,3 Prozent eingebrochen, die nach Spanien und Griechenland gingen je um mehr als neun Prozent zurück, während der Umsatz in Italien um 8,2 Prozent schrumpfte. Die kräftigsten Rückgänge hatten dabei laut Markit der Maschinenbau und die Hersteller anderer Investitionsgüter sowie die Exporteure von Vorleistungsgütern wie Chemikalien. (dapd/Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2012, Seite 1, Kapital & Arbeit

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