Zum Inhalt der Seite

Brahimi glaubt nicht an Erfolg

New York. Der neue Syrien-Sondergesandte Lakhdar Brahimi zweifelt öffentlich am Erfolg seiner Arbeit. Die Mission, den Krieg in Syrien zu beenden, sei »fast unmöglich«, sagte Brahimi dem Rundfunksender BBC in New York. Er ist Nachfolger von Kofi Annan, der mit der Begründung zurückgetreten war, er sehe keine Möglichkeit, seine Mission zu erfüllen. Brahimi kündigte an, er werde an Annans Sechs-Punkte-Plan festhalten, auch wenn er bis jetzt keine konkreten Vorstellungen über dessen Umsetzung habe. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2012, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!