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Erste Proteste gegen Ägyptens Präsident

Kairo. In mehreren Städten Ägyptens sind am Freitag Gegner des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi auf die Straße gegangen. Sie warfen dem ersten islamistischen Staatschef vor, seine Kompetenzen überschritten zu haben, als er in Abwesenheit eines Parlaments legislative und exekutive Vollmachten an sich zog. Mursis Partei, die Muslimbruderschaft, strebe ein Machtmonopol an, kritisierten die rund 200 Demonstranten. Es war der erste Versuch der Gegner Mursis, eine Großkundgebung gegen den Präsidenten abzuhalten. Die geringe Teilnahme stand im deutlichen Kontrast zu den Massenkundgebungen, die zum Sturz von Mursis Vorgänger Hosni Mubarak geführt hatten.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2012, Seite 2, Ausland

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