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Mali: Mehr Opfer nach neuer Angriffswelle

Bamako. Bei einer neuen Angriffswelle dschihadistischer Kämpfer im Zentrum von Mali sind örtlichen Angaben zufolge Dutzende Menschen getötet worden. Zu den Attacken bekannte sich die dem Terrornetzwerk Al-Qaida nahestehende Dschihadistenmiliz JNIM, wie am Sonnabend aus Sicherheitskreisen verlautete. Ein örtlicher Behördenvertreter erklärte, die jüngsten Angriffe hätten die Gesamtzahl der Todesopfer der vergangenen Tagen auf über 70 ansteigen lassen. Ein anderer Vertreter sprach von 80 Toten. »Die JNIM nimmt Dörfer ins Visier, die sich geweigert haben, örtliche Vereinbarungen zu unterzeichnen«, hieß es aus Kreisen der Sicherheitskräfte. Die Angriffe ereigneten sich rund zwei Wochen nach einer großangelegten gemeinsamen Offensive der JNIM und der Tuareg-Rebellengruppe FLA gegen Stellungen der Militärregierung des westafrikanischen Landes. Dabei wurden mehrere Städte und Ortschaften im Norden eingenommen, darunter die strategisch wichtige Stadt Kidal. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2026, Seite 6, Ausland

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