-
07.08.2012
- → Inland
Drygallas Freund wohl weiter rechts
Schwerin. Der Lebensgefährte der Olympia-Teilnehmerin Nadja Drygalla ist offenbar kein Mitglied der neofaschistischen NPD mehr. Der Vizechef der mecklenburg-vorpommerschen Landesorganisation, David Petereit, erklärte am Montag, Michael Fischer sei Ende Mai ausgetreten. Ob Fischer sich aber gänzlich von der Neonaziideologie und der rechten Szene abgewendet hat, wie es die Ruderin nun darstellt, erscheint zweifelhaft. Der Redakteur der Internetplattform »Endstation rechts«, Oliver Cruzcampo, sagte im Interview mit dapd, Fischer sei zwar bereits seit mehreren Wochen nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten. Alle Indizien sprächen aber gegen einen Ausstieg aus der Szene. Cruzcampo verwies dabei auf die Teilnahme Fischers an einer Veranstaltung von Neonazis am 1. Mai diesen Jahres und diverse Blogeinträge unter seinem Namen und teils mit seinem Foto auf der neofaschistischen Internetseite »Mupinfo«.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
