Zum Inhalt der Seite

Drygallas Freund wohl weiter rechts

Schwerin. Der Lebensgefährte der Olympia-Teilnehmerin ­Nadja Drygalla ist offenbar kein Mitglied der neofaschistischen NPD mehr. Der ­Vizechef der mecklenburg-vorpommerschen Landesorganisation, David Petereit, erklärte am Montag, Michael Fischer sei Ende Mai ausgetreten. Ob Fischer sich aber gänzlich von der Neonaziideologie und der rechten Szene abgewendet hat, wie es die Ruderin nun darstellt, erscheint zweifelhaft. Der Redakteur der Internetplattform »Endstation rechts«, Oliver Cruzcampo, sagte im Interview mit dapd, Fischer sei zwar bereits seit mehreren Wochen nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten. Alle Indizien sprächen aber gegen einen Ausstieg aus der Szene. Cruzcampo verwies dabei auf die Teilnahme Fischers an einer Veranstaltung von Neonazis am 1. Mai diesen Jahres und diverse Blogeinträge unter seinem Namen und teils mit seinem Foto auf der neofaschistischen Internetseite »Mupinfo«.

(dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2012, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen

Heute liegt der jungen Welt das achtseitige Extra »Spanischer Krieg, 90. Jahrestag« kostenlos bei. Die Ausgabe erhalten Sie im gut sortierten Pressehandel für 2,50 Euro.