-
04.08.2012
- → Inland
Köln: Chef der »Hells Angels« verhaftet
Köln/Düsseldorf. Der frühere Chef des verbotenen Kölner Rockerclubs »Hells Angels« ist am Freitag wegen versuchter Anstiftung zum Mord verhaftet worden. Der 50jährige soll laut Polizei einem Rocker befohlen haben, einem Mitglied der rivalisierenden »Bandidos« ein Messer in den Hals zu stechen. Der Vorfall ereignete sich demnach bei einem Aufeinandertreffen zwischen zwischen beiden Rockerbanden im März in der Kölner Altstadt. Weil die Polizei damals einschritt, sei es nicht zu der befohlenen Attacke gekommen. Den Ermittlern zufolge wollte der damalige Clubchef mit der Tat »Gebietsansprüche der Hells Angels in Köln dokumentieren« und zugleich Rache für einen Angriff nehmen, bei dem »Bandidos« im Januar in Mönchengladbach einen »Hells Angel« schwer verletzt hatten. In der letzten Juliwoche hatte die Polizei im Raum Köln im Umfeld der »Hells Angels« und ihrer Unterstützer mehrfach Waffen sichergestellt. Darunter waren den Angaben der Ermittler zufolge auch Panzerfaustabschußvorrichtungen.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
