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Olympia-Eintopf

Rudern: Die Geilsten

London. Die neuseeländischen Ruder-Weltmeister Eric Murray und Hamish Bond haben souverän die Goldmedaille im Zweier ohne Steuermann gewonnen. Die Topfavoriten siegten mit 4,46 Sekunden Vorsprung vor Germain Chardin/Dorian Mortelette (Frankreich). Dritte wurden die Briten George Nash/William Satch. Für Neuseeland war es das erste Olympia-Gold in dieser Bootsklasse.

Im Männer-Doppelvierer siegten die deutschen Vizeweltmeister Karl Schulze, Philipp Wende, Lauritz Schoof und Tim Grohmann auf dem Dorney Lake mit einer Länge Vorsprung auf den WM-Dritten Kroatien. Bronze ging an Weltmeister Australien. »Wir sind die Geilsten«, brüllte Schulze nach dem Triumph. Es war die dritte Medaille für den Deutschen Ruderverband, der vor vier Jahren in Peking mit einer Silber- und einer Bronzemedaille das schlechteste Ergebnis seit 52 Jahren eingefahren hatte.

Im Doppelzweier der Frauen holten erwartungsgemäß Anna Watkins und Katherine Grainger aus Großbritannien Gold, vor den Australierinnen Kim Crow/Brooke Pratley sowie den Polinnen Magdalena Fularczyk/Julia Michalska. (sid/jW)

Schwimmen: Historisch

London. Rekordsieger Michael Phelps hat mit seinem ersten Einzeltitel in London erneut olympische Geschichte geschrieben. Der 27jährige entschied das Rennen über 200 m Lagen gegen seinen US-Rivalen Ryan Lochte für sich und schaffte es als erster Schwimmer, drei Goldmedaillen in Folge auf derselben Strecke zu gewinnen. Bronze gewann Europameister Laszlo Cseh aus Ungarn. (sid/jW)

Cameron: Kommt zurück

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London. Um die ausgestorbene Londoner Innenstadt wiederzubeleben, hat Premierminister David Cameron seine vor Olympia geflohenen Landsleute zur Rückkehr aufgefordert. »Kommt zurück in die Hauptstadt, kommt und kauft ein, geht in den Restaurants essen und laßt uns sicherstellen, dass Londons Wirtschaft profitiert«, sagte der Regierungschef in einem Interview mit Sky News. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2012, Seite 13, Sport

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