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31.07.2012
- → Betrieb & Gewerkschaft
Ver.di bricht Tarifgespräche ab
Berlin. Die Gewerkschaft ver.di hat am Freitag die Tarifverhandlungen für Fluggastkontrolleure abgebrochen. Grund sei die Besetzung einer zweiten Verhandlungsgruppe, mit der die Arbeitgeberseite parallel Gespräche führe, sagte Ver.di-Verhandlungsführer Andreas Sander in Berlin der AFP. Demnach führt der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft als Arbeitgebervertreter neben ver.di auch mit der Beamtengewerkschaft dbb Tarifunion Verhandlungen. In deren Verhandlungsgruppe seien mit der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) und deren Verband »Private Sicherhei«t Vertreter, die nach Auffassung von ver.di dort nicht hineingehören: »Es geht nicht um die Tarifunion als solches, sondern darum, daß die Polizeigewerkschaft nicht zuständig ist und der Verband überhaupt nicht Mitglied in der Tarifunion«, sagte Sander. »Unter diesen Bedingungen sind wir nicht bereit zu verhandeln.«
Die Gewerkschaft habe den Unternehmern nun eine 14tägige Frist eingeräumt. Bei ver.di selbst komme am 10. August die zuständige Bundestarifkommission zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. »Arbeitskampfmaßnahmen sind nicht auszuschließen«, sagte Verhandlungsführer Sander.
(AFP/jW)
Die Gewerkschaft habe den Unternehmern nun eine 14tägige Frist eingeräumt. Bei ver.di selbst komme am 10. August die zuständige Bundestarifkommission zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. »Arbeitskampfmaßnahmen sind nicht auszuschließen«, sagte Verhandlungsführer Sander.
(AFP/jW)
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