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Tariferhöhung bei Opel ausgesetzt

Frankfurt/Main/Rüsselsheim. Im Zuge der Sanierungsgespräche bei Opel ist die seit Mai fällige Tariferhöhung für die mehr als 20000 Beschäftigten in Deutschland vorerst ausgesetzt worden. Das verlautete am späten Freitag nachmittag aus der IG-Metall-Zentrale in Frankfurt/Main. Damit muß Opel den zweistelligen Millionenbetrag vorerst nicht zahlen. Allerdings gilt der Verzicht unter Vorbehalt: Falls die laufenden Verhandlungen mit dem Opel-Vorstand scheitern, muß die Erhöhung nachgezahlt werden. Am Mittwoch hatten Opel-Vorstand, IG Metall und Betriebsrat Eckpunkte des Sanierungsplans vorgelegt: Der Vorstand erklärte sich bereit, im Zuge der Sanierung bis Ende 2016 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2012, Seite 1, Inland

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