Zum Inhalt der Seite

Berlin: Freispruch für Antifaschisten

Berlin. Vor dem Amtsgericht Tiergarten in Berlin-Moabit ist am Montag ein Antifaschist freigesprochen worden. Dem 23jährigen waren schwere Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen worden. Er war am 17. Juni bei Protesten gegen eine Neonaziprovokation in Berlin-Mitte festgenommen worden. Die NPD durfte an diesem Tag eine antikommunistische Kundgebung vor dem Sitz der jungeWelt-Redaktion abhalten. Antifaschisten verschiedener Organisationen störten erfolgreich mit Lautstärke und Wasserbomben. Weitere Prozesse stehen an. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2012, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!