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Viele Selbstmorde bei US-Soldaten

Washington. In den ersten 155 Tagen dieses Jahres haben sich 154 Soldaten das Leben genommen. Das entspricht einem Anstieg von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit ist die Selbstmordrate im US-Militär dieses Jahr so stark angestiegen wie niemals zuvor in den vergangenen zehn Jahren. Experten führen eine Vielzahl von Gründen wie mehr Kampfeinsätze, posttraumatischen Streß, Medikamentenmißbrauch oder sexuelle Übergriffe an. In die Statistiken eingeflossen sind nur die Selbstmorde von Soldaten im aktiven Dienst, Selbstmorde von Veteranen wurden nicht berücksichtigt.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2012, Seite 7, Ausland

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