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01.06.2012
- → Feminismus
Neuer Lesestoff für Feministinnen
Düsseldorf/Wien. Zum Junianfang kommen neue Ausgaben sowohl der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift Wir Frauen aus Düsseldorf als auch des österreichischen Monatsmagazins an.schläge auf den Markt.
Wir Frauen widmet sich in ihrer Sommerausgabe dem Themenkreis »Feministische Stadtplanung«, die an.schläge in der Nummer 6/2012 dagegen dem Fahrrad als feministischem Fortbewegungsmittel: »Riding a bike is a feminist issue!« stellt die Redaktion klar und unternimmt Ausflüge in Geschichte und Gegenwart weiblichen Radsports.
Wir Frauen meint, »das Geschlecht als Strukturprinzip« müsse »als Ursache für unterschiedliche Lebensorte von Frauen und Männern in Städten in den Blick genommen werden«. Melanie Stitz stellt Initiativen vor, die sich gegen die »Kapitalisierung von öffentlichen Räumen« wehren. Isolde Aigner geht auf die Stadtgartenbewegungen ein, Ruth Becker beschreibt die Anfänge der Frauenwohnprojekte in Deutschland. Außerdem im Heft: Eine Dokumentation des Berichts der UN-Sonderberichterstatterin über Gewalt gegen Frauen, ein Diskussionsbeitrag zur Bereitstellung von Bundesmitteln für Alice Schwarzers »Frauen Media Turm« und ein Text von Frigga Haug, in dem sie die These aufstellt, daß die Evolutionsforschung ideologisch besetztes Gebiet ist, unseren Alltagsverstand durchdringt und die herrschenden Verhältnisse legitimiert. Sie diskutiert dies anhand der Ausführungen der Anthropologin Sarah Hrdy, die eine andere Geschichte über die Menschwerdung verfaßt hat.
Passend zum WF-Schwerpunkt findet sich übrigens in den an.schlägen ein Beitrag über die schwierige Wohnungssuche von Alleinerziehenden.
(jW)
Wir Frauen widmet sich in ihrer Sommerausgabe dem Themenkreis »Feministische Stadtplanung«, die an.schläge in der Nummer 6/2012 dagegen dem Fahrrad als feministischem Fortbewegungsmittel: »Riding a bike is a feminist issue!« stellt die Redaktion klar und unternimmt Ausflüge in Geschichte und Gegenwart weiblichen Radsports.
Wir Frauen meint, »das Geschlecht als Strukturprinzip« müsse »als Ursache für unterschiedliche Lebensorte von Frauen und Männern in Städten in den Blick genommen werden«. Melanie Stitz stellt Initiativen vor, die sich gegen die »Kapitalisierung von öffentlichen Räumen« wehren. Isolde Aigner geht auf die Stadtgartenbewegungen ein, Ruth Becker beschreibt die Anfänge der Frauenwohnprojekte in Deutschland. Außerdem im Heft: Eine Dokumentation des Berichts der UN-Sonderberichterstatterin über Gewalt gegen Frauen, ein Diskussionsbeitrag zur Bereitstellung von Bundesmitteln für Alice Schwarzers »Frauen Media Turm« und ein Text von Frigga Haug, in dem sie die These aufstellt, daß die Evolutionsforschung ideologisch besetztes Gebiet ist, unseren Alltagsverstand durchdringt und die herrschenden Verhältnisse legitimiert. Sie diskutiert dies anhand der Ausführungen der Anthropologin Sarah Hrdy, die eine andere Geschichte über die Menschwerdung verfaßt hat.
Passend zum WF-Schwerpunkt findet sich übrigens in den an.schlägen ein Beitrag über die schwierige Wohnungssuche von Alleinerziehenden.
(jW)
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