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»NSU«-Ausschuß: Kritik an ­Beckstein

Berlin. FDP-Innenpolitiker Hartfrid Wolff wirft dem früheren bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein vor, das fremdenfeindliche Tatmotiv bei der »NSU«-Mordserie seinerzeit »verschleiert« zu haben. Der CSU-Politiker habe »politisch zu verantworten«, daß seine Vermutung über den rechtsextremen Hintergrund der Morde nicht an die Öffentlichkeit gelangt sei, sagte Wolff der Nachrichtenagentur dapd am Donnerstag am Rande der Vernehmung Becksteins durch den Untersuchungsausschuß zum Rechtsterror in Berlin. Beckstein, der lange Jahre Innenminister im Freistaat war, müsse sich fragen lassen, ob er den Opferschutz vernachlässigt habe.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2012, Seite 4, Inland

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