Zum Inhalt der Seite

Baez frustriert

Die US-Folk-Legende Joan Baez ist von der Politik des US-Präsidenten Barack Obama frustriert. Obama höre wie seine Amtsvorgänger auf seine Berater, »anstatt sich wenigstens ab und zu mit Friedensnobelpreisträgern und Leuten, die nicht zum Establishment gehören, zu treffen« sagte sie Zeit online. Von der Occupy-Bewegung ist Baez hingegen beeindruckt: »Nach 40 Jahren sind junge Menschen wieder bereit, mit ihrem Engagement Risiken einzugehen. Sie protestieren, singen, lächeln Polizisten ins Gesicht.« (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.05.2012, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!