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Tote bei Flucht übers Mittelmeer

Valletta. Nach einer dramatischen Überfahrt mit sieben Toten hat ein Flüchtlingsboot mit 88 Insassen die Mittelmeerinsel Malta erreicht. Die Leichen seien auf hoher See über Bord geworfen worden, sagte ein Militärsprecher am Montag in Malta, der sich auf Angaben der überlebenden Bootsinsassen stützte. Die Flüchtlinge, unter ihnen mehrere Frauen und kleine Kinder, gaben demnach an, aus dem Tschad und aus Somalia geflohen zu sein. Es war zunächst unklar, seit wann sie unterwegs waren. Ihr Boot war in der Nacht zum Montag von der maltesischen Marine gestoppt worden. Vier Flüchtlinge, darunter eine schwangere Frau, seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Es war bereits das dritte Flüchtlingsboot, das binnen weniger Tage in Malta landete. Bereits in der vergangenen Woche kamen insgesamt 52 Flüchtlinge in zwei Booten auf der Insel an. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2012, Seite 1, Ausland

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