-
30.04.2012
- → Kapital & Arbeit
Entschädigung für US-Nutella-Käufer
Washington. Nach einer Sammelklage gegen den Hersteller von Nutella hat Ferrero USA rund drei Millionen Dollar (rund 2,3 Millionen Euro) für eine außergerichtliche Einigung bereitgestellt. Aus dem Topf sollten bis zu vier Dollar für jedes Glas Nutella zurückgezahlt werden, das seit August 2009 in Kalifornien oder anderswo in den USA seit Januar 2008 gekauft wurde, hieß es am Freitag (Ortszeit) auf der Website nutellaclassactionsettlement.com. Bis zum 5. Juli haben demnach Käufer Zeit, ihre Ansprüche geltend zu machen, wobei jeder Einzelne nur mit maximal 20 Dollar entschädigt werden soll.
Eine im kalifornischen San Diego lebende Mutter hatte im Februar 2011 geklagt, weil Ferrero den süßen Brotaufstrich als »Beispiel für ein ausgewogenes und schmackhaftes Frühstück« darstelle. Sie sei »schockiert« gewesen zu erfahren, daß Nutella »nicht gesund«, sondern kaum besser als Süßigkeiten sei.
(AFP/jW)
Eine im kalifornischen San Diego lebende Mutter hatte im Februar 2011 geklagt, weil Ferrero den süßen Brotaufstrich als »Beispiel für ein ausgewogenes und schmackhaftes Frühstück« darstelle. Sie sei »schockiert« gewesen zu erfahren, daß Nutella »nicht gesund«, sondern kaum besser als Süßigkeiten sei.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit