Zum Inhalt der Seite

Tote bei Anschlägen in Afghanistan

Kabul. Bei mehreren Anschlägen sind am Wochenende zahlreiche Menschen in Afghanistan getötet worden. Der schwerste Zwischenfall ereignete sich im Osten des Landes, wo ein am Straßenrand versteckter Sprengsatz zehn Mitglieder einer vom Staat unterstützten Miliz das Leben kostete. Wie aus Regierungskreisen in Kabul verlautete, explodierte am Samstag im Bezirk Chak in der Provinz Wardak eine Bombe, als ein Fahrzeug der lokalen afghanischen Polizei vorbeifuhr. Die Männer seien auf dem Rückweg von einer Zeremonie gewesen, hieß es. In der südlichen Provinz Kandahar wurden am Samstag vier Menschen bei einem versuchten Anschlag auf den Gouverneur getötet. Auch die NATO meldete am Wochenende den Tod dreier Soldaten.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2012, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!