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Fresenius greift nach Rhön-Klinikum

Bad Homburg. Fresenius will zum unangefochtenen Marktführer unter den privaten Klinikbetreibern in Deutschland aufsteigen. Das Unternehmen aus Bad Homburg hat dafür ein Übernahmeangebot für den Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum abgegeben. Gemeinsam mit seiner Tochter Helios solle ein Verbund mit einem Jahresumsatz von sechs Milliarden Euro entstehen, teilte der DAX-Konzern am Donnerstag mit. Dafür bietet Fresenius den Aktionären von Rhön-Klinikum insgesamt 3,1 Milliarden Euro für ihr Unternehmen – und damit 52 Prozent mehr, als es zu Börsenschluß am Mittwoch wert war. Die Übernahme sei »mit erheblichen Größenvorteilen und Wachstumschancen« verbunden, hieß es. Zudem unterstütze der Gründer und Großaktionär von Rhön-Klinikum, Eugen Münch, das Geschäft und wolle seine Anteile abgeben.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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