Zum Inhalt der Seite

UN-Beobachter in Damaskus-Vororten

Beirut. Beobachter der Vereinten Nationen haben am Montag Vororte der syrischen Hauptstadt Damaskus inspiziert. Das Staatsfernsehen berichtete, das Team habe Sabadani, rund 30 Kilometer nordwestlich von Damakus, besucht. Ein Sprecher der Beobachter erklärte, sie seien auch in Duma und Harasta gewesen. Die UN schickte bisher eine Vorhut von acht Beobachtern nach Syrien. Sie sollen die Einhaltung eines vom Sondergesandten Kofi Annan ausgehandelten Waffenstillstandsabkommens überprüfen. Wann das volle Kontingent von insgesamt 300 Beobachtern nach Syrien entsandt wird, ist unklar. Die EU-Außenminister beschlossen unterdessen am Montag in Luxemburg ein Exportverbot für Luxusgüter sowie für Güter, die zur Unterdrückung der syrischen Opposition eingesetzt werden können. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2012, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!