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Erneut Cyberattacke auf Irans Ölindustrie

Dubai. Der Iran sieht sich erneut als Opfer eines Cyberangriffs. Die Behörden untersuchten eine Internetattacke auf den wichtigsten Ölexport-Terminal des Landes, hieß es am Montag in Branchenkreisen. Der Nachrichtenagentur MEHR zufolge schlug der Computervirus am Sonntag abend zu. Davon seien die zentralen Internet- und Kommunikationssysteme des ­Ölministeriums und der staatlichen Ölgesellschaft betroffen gewesen. Als Vorsichtsmaßnahme seien daraufhin die IT-Systeme des Ölterminals der Insel Chark sowie anderer Standorte vom Internet abgekoppelt worden. Der Iran hatte den USA und Israel bereits einen Cyberangriff auf das eigene Atomprogramm mit Hilfe des Computervirus Stuxnet vorgeworfen. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2012, Seite 2, Ausland

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