Zum Inhalt der Seite

Konzern investiert massiv in Dresden

Dresden. Der Chiphersteller Globalfoundries plant in diesem Jahr Investitionen von 500 Millionen US-Dollar (380 Millionen Euro) an seinem Dresdner Standort. Damit solle besonders die sogenannte 28-Nanometer-Technologie ausgebaut werden, sagte eine Sprecherin am Donnerstag in Dresden. Mit dieser Technologie können Chips mit 28 Nanometer (1nm=0,000000001m)kleinen Strukturen gefertigt werden.

Insgesamt investiert das Unternehmen nach eigenen Angaben in diesem Jahr drei Milliarden US-Dollar in den Kapazitätsausbau in der sächsischen Landeshauptstadt, den USA und Singapur. Am Produktionsstandort Dresden arbeiten nach Angaben von Globalfoundries derzeit rund 3400 Mitarbeiter. Bislang wurden dort gut acht Milliarden US-Dollar investiert.

Das Unternehmen ist ein reiner Auftragsfertiger, eine Ausgründung des US-Chipkonzerns AMD und befindet sich im Besitz des Emirats von Abu Dhabi. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!