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Nach Zugunglück in psychiatrischer Therapie

Warschau. Der mutmaßlich für das tödliche Zugunglück in Polen verantwortliche Fahrdienstleiter wird nach Angaben von Staatsanwälten noch immer psychiatrisch betreut. Damit bleibe unklar, wann der Verdächtige verhört werden könne, sagte Staatsanwalt Tomasz Ozimek am Dienstag. Tags zuvor hatte er angekündigt, den Bahnmitarbeiter wegen unbeabsichtigter Herbeiführung des Unfalls anklagen zu wollen. Der Mann steht in dem Verdacht, einen Fehler bei der Zuweisung der Fahrstrecke gemacht zu haben. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu acht Jahren Haft.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2012, Seite 2, Ausland

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